Dienstag, 11. Dezember 2018

You don't need water to feel like you 're drowning, do you?


Ich hatte letzte Woche einen ziemlichen Tiefpunkt und irgendwie treibe ich mich seitdem immer wieder mit den gleichen Gedanken herum. Es ist so -  ich bin eigentlich ziemlich zufrieden mit allem. Ich bin unheimlich froh endlich etwas gefunden zu haben, was mir Spaß macht und endlich ein bisschen mehr Alltag geschaffen zu haben. Ich bin froh über mein Umfeld, meine Freunde, meine Familie. Ich bin froh wenn ich abends nachhause komme, zumindest bis zu einem gewissen Punkt. Und ehrlich gesagt wollte ich gar nicht darüber schreiben, weil ich es immer nicht als allzu große Sache gesehen habe und es eher ignorieren wollte. Ich fühle mich unheimlich einsam.


Das ist irgendwie nicht leicht zu begreifen, denn ich treffe mich oft mit Freunden,  telefoniere und schreibe viel und bin eigentlich immer „sozial vernetzt“ (das klingt unheimlich blöd aber ich hoffe ihr versteht was ich damit ausdrücken möchte). Aber es ist trotzdem unheimlich schwer wenn man nachhause kommt und eben meistens keiner da ist, man irgendwie auch gerne für sich sein will und einem dann aber so langsam die Einsamkeit überkommt. Die Wocheneinsamkeit quasi. Man merkt es gar nicht und schon denkt man über tausend Sachen nach und fühlt sich irgendwie ziemlich allein gelassen obwohl man es gar nicht unbedingt ist.

Ich hasse hasse hasse es eine Fernbeziehung zu haben und alle meine Freunde bzw. auch Familie irgendwo in Deutschland verstreut zu haben. Manchmal wünschte ich mir einfach alles etwas näher zu haben. Ein bisschen mehr Geborgenheit für zwischendurch und irgendwie auch ein bisschen mehr Sinn für den Alltag. Ich hätte gerne eine Bilderbuch Familie und meine Freunde gleich um die Ecke. Innerhalb eines Jahres hat sich mein Sinn vom Leben sehr geändert. Ich bin definitiv nicht mehr so auf Karriere aus, sondern sehe mich eher nach der Nähe zu Menschen und nach ein bisschen mehr Zeit für einen selbst. Ich habe festgestellt wie wichtig solch eine Nähe bzw. Zeit ist und das dies das Einzige ist, was mich wirklich glücklich macht.

Wahrscheinlich lässt mich einfach auch diese gesamte Weihnachtszeit so sehr viel nachdenken und wahrscheinlich mag ich sie deshalb auch so gerne, weil sie eben die Zeit mit der Familie und den Freunden symbolisiert. Aber glaubt mir, auch wenn oftmals alles sehr positiv bei mir scheint (durch den Blog oder vlt auch durch meine persönliche Art), gibt es sehr viele negative Momente, welche ich am liebsten ausblenden würde.

In diesem Jahr habe ich mich ziemlich entwickelt und um ehrlich zu sein habe ich immer noch nicht so wirklich verarbeitet was ich alles so durchgemacht habe. Ich denke, dass das mein größtes Problem ist. In solchen einsamen Phasen denke ich viel darüber nach. Über meinen Studium Abbruch,  den Umzug zurück , den Verlust von Menschen. Ich bin wirklich froh jetzt hier zu sein und das zu tun, was mich nicht fertig macht. Aber diese negativen Erfahrungen vergisst man eben nicht so schnell und sie treten einem noch mehr in den Sinn wenn man versucht sie zu vergessen.  
Ich wolle darüber schreiben um zu zeigen, dass es eben nicht immer leicht ist. Natürlich bin ich viel unterwegs und auf dem Blog teile ich ja im Großen und Ganzen immer nur die schönen Momente mit. Man hat also immer einen eher positiven Eindruck von mir und meinem Leben. Viele Menschen von außen würden wahrscheinlich nicht vermuten, dass ich mich sehr sehr sehr oft einsam fühle. Aber so ist es nun mal und es ist wirklich schwer dagegen anzukämpfen, wenn es kaum eine Lösung gibt.

Und so freue ich mich jedes Mal unheimlich sehr auf das Wochenende und sehne mich nach der Zeit, die hoffentlich alle etwas leichter machen wird.

Montag, 3. Dezember 2018

Mittwoch, 28. November 2018

Adventskalender für Kinder + Befüllungs-Ideen


Mit einer schönen Erkältung bin ich letzten Freitag aus London wieder gekommen. Es war wirklich unheimlich schön endlich mal wieder in England zu sein und all die tolle Weihnachtsbeleuchtung und Dekoration der Geschäfte und Pubs zu sehen. Als ich also wieder zuhause war, überrannte mich dieses Weihnachtsgefühl vielleicht ein bisschen zusehr. So begann ich also zu schmücken und den Adventskalender für mein Patenkind fertig zu stellen.


Die Teddybär Klammern habe ich letztes Jahr bei Depot entdeckt und dieses Jahr noch das dazu passende Geschenkpapier dort gekauft. Für den Inhalt des Adventskalenders habe ich schon im Vorfeld immer mal nach Kleinigkeiten geschaut (am besten mit gaaaanz vielen Einhörnern und Glitzer drauf).


Befüllungs-Ideen


  • Malbücher, Sticker und Masking Tape
  • Stifte und Spitzer
  • Badezusätze sowie Duschgel und Duschjelly
  • Handschuhe und Socken
  • Ausstechformen
  • Armbänder und Ringe
  • Haarbänder und Haargummis
  • Kleine Bücher und Notziblöcke
  • Kleine Spielzeugfiguren (Schleichtiere etc.)
  • Persönliche Geschenke (Eingerahmtes Foto, selbstgeschriebene Geschichte...)
  • Tee und Süßigkeiten (Ich habe bei diesem Kalender ganz auf Süßigkeiten verzichtet)
  • Magic Towel oder Tattoos 


Meine kleinen Geschenke gab es bei DM/Rossmann, Thalia (Moses Verlag und Coppenrath - Die Spiegelburg), Tedi, Jako-o, Hema, Depot und Tesco.



Fertig eingepackt wird der Kalender nun per Post samt Brief verschickt. Früher waren Adentskalender für mich immer das Allerbeste an der Weihnachtszeit und ich konnte es kaum abwarten, das nächste Türchen zu öffnen. Ich hoffe, dass es ihr genauso gehen wird und sie sich über diese Überraschung freut.

Ich wünsche euch noch eine schöne restliche Woche! 

Freitag, 16. November 2018

London Calling

Ich gönne mir eine kleine Auszeit und fliege nach London.
 Mehr von der Hauptstadt Englands erzähle ich euch dann Anfang Dezember. 

Bis dahin,
eure Marlene