Montag, 11. September 2017

Molly's Kitchen - Ein Koch- und Backbuchfavorit


Momentan bin ich schwer beschäftigt mit Kartons schlichten. Beim Einpacken all meiner Bücher habe ich festgestellt, dass ich mich in Leipzig wohl oder übel von Kuchen ernähren muss bei den Massen an Backbüchern die ich besitze. An Kochbüchern sieht es hier auch eher mau aus, weswegen ich so unheimlich dankbar bin, nun Molly Yehs Buch „Molly’s Kitchen“ zu besitzen. Danke an das Bloggerportal und den Südwest Verlag für dieses unheimlich schöne Koch- und Backbuch (ein bisschen was zum Backen muss ich ja immer haben)!


Wer Molly Yeh nicht kennt hat definitiv etwas verpasst. Auf mynameisyeh.com bloggt sie über ihr Leben auf einer amerikanischen Farm und genau darum dreht sich auf ihr erstes Buch. Denn neben vielen Rezepten bekommt man auch ein paar Geschichten rund um die Gerichte und das Farmleben von ihr erzählt.


In der Einleitung erklärt Molly, dass sie sich früher eher von Fertiggerichten als von selbstgemachten Leckereien ernährt hat. Das fand ich ehrlich gesagt sehr sympathisch und ich wusste sofort, dass dieses Buch kein 0815 veganes super gesundes Kochbuch ist, sondern ein ganz „Normales“.
Von New York aus zog sie nach North Dakota um mit ihrem Freund, der den  Spitznamen „Eggboy“ trägt, ein neues Zuhause zu schaffen. Mit ihrem Umzug entwickelte sich auch ihre berufliche Laufbahn. Bloggen wurde zu ihrem Hauptjob.


„Bloggen wurde zu einem Vollzeitjob, was ziemlich aufregend und praktisch war, weil ich von zu Hause aus arbeiten konnte und nicht duschen musste.“


Seite 10, Einleitung aus „Molly’s Kitchen“ von Molly Yeh


Nach den Hinweisen zu den Rezepten und Zutaten erfolgt eine Unterteilung von 4 verschiedenen Themengebieten. Neben Frühstück und Brunch, Hauptgerichte (und anderes leckeres Zeug) und Snacks und Partyfood findet man ab Seite 234 auch Desserts und Kuchen. Auf insgesamt 303 Seiten kann man sich also kulinarisch völlig austoben. Übrigens, Mollys Küche ist von der chinesischen, jüdischen und amerikanischen Küche geprägt.



Meinen ersten Versuch wagte ich im Frühstücksteil, schließlich wollte ich ja auch der Story hinter „Eggboy“ auf den Grund gehen. Der heißt nämlich so, weil er das Verspeisen von tausenden Eiern mit Kettlebell Workouts kombinierte.


Meine Wahl fiel auf das perfekte Toast, ein sehr einfaches Rezept mit Ei, Gewürzen und wahlweise Avocado oder Tomaten. Dank der Tipps habe ich das Toast  auch wirklich gut hingebracht und mir ehrlich gesagt nicht nur einmal zum Frühstück gemacht. Noch austesten möchte ich Bourekas (Blätterteigtaschen) mit Eiern und Frühlingszwiebeln, ein besonderes Couscous und Waffeln.


Als ich aber gesehen hatte, dass es auch ein Rezept für Donuts auf den Brunch Seiten gibt, musste das natürlich auch sofort getestet werden. Ich bin sehr froh einen Donutmaker zu besitzen (glaubt mir, man braucht nur den, ein Waffeleisen und einen Sandwichmaker um zu überleben) und so konnte ich ganz zügig viele kleine Donuts machen. 


Mein Ursprungsrezept waren die Dukkah-Donuts mit Blutorangenglasur. Die Glasurzutaten halbierte ich wieder, so bekam ich zwar keine rosane Farben auf den Donuts, dafür aber trotzdem noch den leckeren Blutorangen-Mandel Geschmack. Die anderen Donuts dekorierte ich mit Zucker und Zimt (meine liebste Kombi) und Schokolade-Mandel. 




Aus der Reihe der Hauptgerichte fand ich die Spaghetti mit Veggiebällchen, die verschiedenen Art von Mac&Cheese (mit dem passenden Fließdiagramm), die Pizza Rezepte und die Tomaten-Kürbis Suppe am besten. Die Frühlingszwiebel-Challa und die Teigtaschen mit Hähnchenfüllung machten mich ebenso neugierig. Ihr seht die Vielfalt ist ziemlich groß.


Natürlich wollte ich auch trotzdem noch eines der Backrezepte austesten. Die Donuts zählen ja unter Brunch. Die Brownies von Mollys Mum waren unschlagbar. Super einfache Zutaten und super einfache Zubereitung. Übrigens, die Donuts und Brownies haben keinen Tag überlebt und kamen bei jedem meiner Probetester sehr gut an.


Dieses Buch wird wahrscheinlich einen Ehrenplatz in der Küche bekommen, denn Molly (die so unfassbar nett ist und sehr begeistert vom Kätzchen war)  und ihr Buch habe ich sehr in mein Herz geschlossen. Da die Mehrzahl der Rezepte auch wirklich einfach ist, weiß ich auch, dass ich viele davon testen werde. So muss ich mich wohl doch nicht nur von Kuchen ernähren.




Habt eine schöne Woche 

1 Kommentar:

  1. Huhu liebste Marlene! :-)

    Ich musste doch sehr schmunzeln, als ich von deiner "Befürchtung" las, dass du dich während dem Studentenleben nur von Kuchen ernähren müsstes. Gar kein so schlechtes Schicksal, oder?
    Ich finde deine Rückmeldung zu "Molly's Kitchen" richtig schön. Jedes Mal aufs Neue freue ich mich so, wenn du die Rezepte auch gleichzeitig ausprobierst und uns so ein viel besseres Statement geben kannst. Molly wirkt allein durch deinen Beitrag schon sehr sympathisch. :)
    Vielleicht sollte ich mir dieses Koch- bzw- Backbuch auch zulegen. :)

    Liebste Grüße und eine schöne Woche,
    Franzi

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