Freitag, 27. Januar 2017

So leb ich - Mein Wohnbuch Favorit


Ich liebe Wohnmagazine. Ich liebe es mir Wohnungen und Dekorationsideen von anderen Personen anzuschauen und natürlich liebe ich es auch sehr, meine eigenen vier Wände zu gestalten. Trotz alledem kann ich mich nicht für Wohnbücher begeistern. Irgendwie sind sie mir „zu gestellt“ (als wäre hier kein einziges Bild gestellt) und zu starr. Meistens frage ich mich, ob es wirklich Menschen gibt, die in perfekten schwarz-weißen Wohnungen leben und ihren Kaffee grundsätzlich nur aus Anthropologie Tassen trinken.

Als ich schließlich „Das neue SoLebIch Buch“ entdeckte, konnte ich mich doch noch begeistern. Ich meine, da ist eine Katze auf dem Cover. Endlich gibt es mal ein reales Wohnbuch. Danke an die Deutsche Verlags-Anstalt! *  


Schon beim ersten Aufklappen des Buches findet man eine gewisse Liebe zum Detail auf, trotzdem ist der Inhalt sehr minimalistisch gehalten (also genauso, wie ich es mag). Zudem erinnert mich „SoLebIch“ sehr an das Flow Magazin, denn jedes Kapitel beginnt mit einer passend gestalteten Grafik. Die Aufteilung der Kapitel spezialisiert sich nicht nur auf einen bestimmen Raum. Es gibt Ideen für Wohnzimmer, den Arbeitsplatz, die Küche, den Flur, den Essplatz, das Schlafzimmer und das Kinderzimmer, die sich auf ca. 190 Seiten verteilen. Mir persönlich hätte es noch sehr gefallen, ein paar Badezimmer Einblicke zu bekommen. 


Das Buch dient als riesige Inspirationsquelle, in welcher alte Möbel mit neuen Möbeln kombiniert werden und Nachhaltigkeit auf moderne Einrichtung trifft. Auch Do it Yourself Ideen und Shopping Tipps werden veranschaulicht und erwähnt. Ich mag diesen Style aus neuen Trends, Ikea Sachen, besonderen Erinnerungsstücken und Momentsammlungen so gerne und war ebenso froh mich sofort mit einigen Seiten identifizieren zu können. Ein paar Vorstellungen für meine erste eigene Wohnung (kurze Panik,weil es nicht mal mehr ein halbes Jahr dauert) konnte ich somit auch gleich sammeln. Bis dahin bin ich schon fleißig am Sammeln und horte gefühlte tausende Einmachgläser (nun auch um DIY Vorratsgläser zu gestalten) und Bilderrahmen. Hach, ich kann es wirklich kaum erwarten, mein eigenes kleines Zuhause zu erschaffen.  


„Frische Schnittblumen machen eine Wohnung freundlich und lebendig, auf sie kann ich nicht verzichten.“ 


Diesem Zitat kann ich zu 100% zustimmen. Im Januar habe ich immer das Gefühl etwas ändern zu müssen. Frische Blumen und Pflanzen waren sowieso dringend nötig und so hatte ich gleich ein paar Ideen vom Buch aufgeschnappt, die ich sofort umsetzen wollte. Es stimmt, Blumen machen ein zu Hause freundlicher und lebendiger. Diese bestimmte Lebendigkeit und Freude spürt man sehr, wenn man durch die verschiedenen Seiten blättert. Jede einzelne Wohnung spiegelt eine ganz besondere, individuelle Person wider, welche mit eigen Vorlieben Akzente gesetzt hat. Gerade diese Fakten des Individualismus und der Variabilität machen "SoLebeIch" zu meinem persönlichen Wohnbuch Favorit.


Auf diesem Foto könnt ihr übrigens meine absolute Lieblingsküche erkennen. Hamburger Altbauwohnungen haben schon etwas Feines. Und mit den Tipps zur besseren Gestaltung , holt man sich gleich ein bisschen "Altbau- und Kachelflair" zu sich nach Hause.


Auf jeder Seite entdeckt man Kleinigkeiten, wie herumliegendes Spielzeug oder eine vorbeiflitzende Katze, welche das Buch einfach noch authentischer wirken lassen. Es sind weder perfekte Wohnungen noch extra drapierte Wohnungen dargestellt. Der Rezipient fühlt sich, als würde er selbst durch den runden Bogen der Tür laufen und auf dem grauen Sofa mit roten und gelben Kissen platz nehmen.  



Übrigens, hinter „SoLebIch“ steckt die Seite SoLebeIch.de von Nicole Maalouf, auf der alle Interior Liebhaber ihre Einrichtungsideen austauschen können. Ein ganz wundervolles Projekt, wenn ihr mich fragt. Schaut unbedingt einmal auf der Website vorbei! 


Als Fazit kann ich nur zugeben, dass ich nun endlich mein Wohnbuch Trauma überwinden konnte. Es gibt es also doch noch, das perfekte Wohnbuch mit Menschen die nicht nur in schwarz-weißen Wohnungen leben und ihren Kaffee aus Anthropologie Tassen schlürfen.



Lest ihr bestimmte Wohnzeitschriften oder habt ihr sogar auch einen Wohnbuch Favoriten? 
Ich wünsche euch ein schönes Wochenende. 

*Danke für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars! 

Kommentare:

  1. Danke für deinen lieben Kommentar!
    Ich gucke mir auch sehr gerne Deko-Zeitschriften und -Bücher an, kaufe sie aber leider zu selten, da ich immer denke, dass sie nachher nur unnütz rumliegen. Meine Schwester Lisa ist da anders, sie hat gerade auch einen Post übers Einrichten und Dekorieren geschrieben :D

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    1. Hallo ihr zwei,
      gerne doch, Danke auch für euren Kommentar. :)
      Mir geht es da ähnlich bzw. sind mir die Magazine auf Dauer auch etwas zu teuer. :)
      Da werde ich mir gleich nochmal den Post von Lisa durchlesen. :)
      Habt ein schönes Wochenende!

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  2. Wirklich lesen tue ich gar keine Wohn-Zeitschriften, aber wenn ich auf meinen Zug warte, blättere ich sie ganz gerne durch, weil man darin wirklich schöne Ideen und Eindrücke finden kann :)
    Liebst, Lea.

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  3. Toller Post!
    Auf meinem Blog läuft aktuell eine Blogvorstellung, vielleicht hast du ja Lust mitzumachen :)
    Allerliebste Grüße, Rahel - www.justrahel.blogspot.com

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