Mittwoch, 19. Oktober 2016

Entspannt & Glücklich - Über Meditation, Achtsamkeit und Minimalismus


Meditation, Achtsamkeit und Minimalismus, wenn ich diese Begriffe in Zeitschriften oder online auf Blogs lese bin ich sofort an die jeweiligen Beiträge gefesselt. Ich finde es immer wieder faszinierend welche oftmals einfachen Methode es gibt um das  eigene Leben etwas entspannter und glücklicher zu gestalten. Aus diesen Gründen war ich sehr froh, dass ich das E-Book "Entspannt und glücklich" von Madame Missou lesen durfte, denn hier fanden sich viele neue Tipps und Fakten rund um die genannten Themen. Meine liebsten Favoriten möchte ich euch gerne etwas genauer vorstellen.*


Achtsamkeit 




Wenn du dein Leben so intensiv und vollständig leben möchtest, wie es geht, dann sei dort, wo es Stattfindet: Im Hier und Jetzt!

Doris Kirch



Mit der Achtsamkeit (bzw. Mindfulness) beschäftige ich mich (bewusst) seit gut einem Jahr. Angefangen hat alles mit dem Flow Magazin, insbesondere mit dem Flow Achtsamkeitsbuch. Seitdem hängt das, wie ich finde, sehr passende Zitat von Doris Kirch eingerahmt an meiner Bilderwand.

Durch gestresste Alltagssituationen vergisst man meistens im Hier und Jetzt zu leben, hält sich zu lange in der Vergangenheit auf oder denkt zu oft über die Zukunft nach. Dabei kann es einem schon mal passieren das man den größten Teil seines Lebens "Verschwendet", anstatt wirklich den Moment zu leben. Das heißt jetzt aber nicht, dass man überhaupt nicht an sich und seine Zukunft denken, oder alle Erinnerungen der Vergangenheit vergessen sollte.

Achtsam leben bedeutet für mich bewusst im Hier und Jetzt zu sein, sich aber manchmal trotzdem noch an besondere Momente der Vergangenheit zu erinnern und mit positiven Gedanken in die Zukunft zu blicken.

Natürlich klappt das nicht immer gleich gut: Manchmal durchlebt man einfach einen Moment an dem man sich an schlechte Ereignisse der Vergangenheit erinnert. Manchmal packt einen eben doch ein kleines bisschen Zukunftsangst. Aber das ist auch gut so, solange man sich seinen Fokus der Aufmerksamkeit auf das im Hier und Jetzt Leben legt.

Im E-Book hat mich besonders folgende Zeile motiviert und inspiriert:

"Doch wer sich auf den Weg macht, spürt positiv Veränderungen, zunächst bei sich selbst, im Laufe der Zeit auch daran, wie die Mitmenschen reagieren."  3.4.1. Was bedeutet Achtsamkeit - der vergnügliche Lohn



Achtsam am Arbeitsplatz

Dieses Kapitel wollte ich besonders gerne ansprechen, da hier der meiste Stress entsteht und die Achtsamkeit so auch zum Stress Abbau dienen kann.


  • Aufmerksam zuhören - Dies fällt einem natürlich nicht immer leicht, gerade wenn es Themen sind die einem nicht so sehr interessieren. Aber es ist einfach wichtig sich in solchen Momenten nicht ablenken zu lassen und somit auch nicht den Faden zu verlieren. Denn manchmal ergibt sich selbst nach einem zunächst unspannend wirkenden Vortrag, ein inspirierender Gedanke. Und ganz nebenbei ist es einfach höflich.
  • Aufgaben der Reihe nach erledigen - Multitasking führt meistens zu Stress. Besonders merke ich dies in einer Klausurenphase. Für 3 Klausuren gleichzeitig lernen? Klappt einfach nicht! Stattdessen beschäftige ich mich mit jedem Fach nach einander, dies braucht zwar mehr Zeit, gibt mir aber ein sichereres Gefühl.
  • Grenzen spüren und regelmäßige Pausen machen - Pausen sind das allerwichtigste, denn in dieser Zeit kann sich der Körper regenerieren und neue Energie sammeln. Ich lege z. B. nach 25 Minuten eine 5 - 10 minütige Lern Pause ein.    


Minimalismus 



Minimalismus hat sich nicht nur zu einem ziemlichen Trend gemausert, sondern ist auch noch eine richtige Lebenserleichterung für mich geworden. Die Reduktion von Dingen hilft einem dabei einfach und bewusster zu Leben und sich somit auch auf das Wesentliche zu konzentrieren.


Weniger ist mehr. 


Minimalismus im Alltag  

  • Ein Mal im Monat den Kleiderschrank aussortieren - Ich habe einen genauen Überblick welche Kleidungsstücke sich in meinem Schrank befinden, von vielen Sachen, welche ich einfach nicht mehr trage kann ich mich aber oftmals schwer trennen. Es hilft wirklich sehr ein Mal im Monat bewusst zu schauen welche Dinge man getragen hat und welche nicht.
  • Eine "Schatzkiste" einrichten - Souvenirs sind meistens eher Ballast als ein schönes Andenken an den Urlaub. Manchmal gibt es aber doch noch Dinge von denen man sich einfach nicht trennen kann, seien es Briefe oder ein altes Spielzeug. Für solche Dinge besitze ich eine kleine Kiste. Wenn diese voll ist, weiß ich das es Zeit zum Aussortieren ist. Ich persönlich schaue mir lieber eine kleine Kiste voller schöner Erinnerungen an, als eine riesige Kiste, die irgendwann einfach mehr Ballast für mich ist. 
  • Qualität statt Quantität - Lieber wenige kostbare besondere Dinge haben, als viele kostengünstige uninteressante Dinge. Gilt für so ziemlich alles (Bücher, Klamotten...). 

Meditation



Meditation war für mich das unbekannteste Thema der 3 Hauptthemen. Zugegeben stellte ich mir auch immer so eine kleine Gruppe von verrückten Menschen die gleichzeitig "Ommmmm" sagen vor. Aber ich wurde eines Besseren belehrt. Die Meditation steckt nämlich in viel mehr Aktivitäten als wir denken.

Meine Favoriten  der Meditation
  • Mandalas ausmalen, Sudokus machen und Spiele spielen gelten nämlich als Meditation. Man fühlt sich wieder ein bisschen in das Kind von früher versetzt, kann abschalten und sich somit in Ruhe eine Auszeit gönnen. Es ist immer wieder erstaunlich wie einen solche, zunächst banal klingenden, Dinge entspannen können.
  • Muskelentspannung und autogenes Training sind sehr nützlich, wenn man sich für einen längeren Zeitraum entspannen möchte. Vor allem bei Youtube findet man viele Videos in denen einem erklärt wird, was zu tun ist. Auch Yoga Videos helfen einem zum ersten Schritt in die Praxis der Entspannung. 
  • Lächeln als Meditation, klingt einfach? Ist es auch! Einfach entspannt hinsetzten und vor sich her sagen "Beim Einatmen entspanne ich, beim Ausatmen lächle ich.". Wofür seid ihr dankbar? Schenkt einfach als Dank ein Lächeln und schon fällt es euch sogar noch leichter.  Ihr glaubt nicht wie wertvoll eine solche Übung sein kann. Die Glückshormone werden schließlich gleich ausgeschüttet, wenn ihr eure Mimik zum Lächeln verzieht. 


Dies sind natürlich nur einige der angeführten Themen im E-Book, ich möchte ja auch nicht alles aus dem Buch berichten. Zusätzlich findet man noch viele Übungen und weitere Tipps rundum ein entspanntes und glückliches Leben. Ich kann den Ratgeber nur wärmstens an euch empfehlen!

Habt noch eine tolle restliche Woche 

* Vielen Dank an die erneute  Kooperation Madame Missou!

Kommentare:

  1. Selten so eine gute Vorstellung gelesen :)

    Mit dem letzten Meditationstipp hast du mir sogar direkt ein Lächeln ins Gesicht gezaubert, da ich es natürlich ausprobieren musste ^^

    Ich bin ebenfalls eine begeisterte Flowleserin, weswegen mich die Themen auch sehr ansprechen. Besonders beim Minimalismus habe ich schon oft gemerkt wie gut es mir tut, auch wenn es manchmal schwer fällt und ich nicht von mir sagen kann das ich 100% nach diesem Konzept lebe. Doch dein Beispiel mit der Schatzkiste finde ich total nachvollziehbar. Ich habe auch so eine Erinnerungsbox, aber es stimmt, dass sie immer mehr zu Balast wird je mehr sich anhäuft.

    Nächstes Jahr kriege ich ein neues Zimmer, da freue ich mich schon auf das große Ausmisten ^^

    Alles Liebe, May von Mayanamo


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    1. Vielen lieben Dank für dieses großartige Kompliment!
      Da bin ich aber froh, dass es sogar gleich geklappt hat mit dem letzten Meditationstipp. :) Mir geht es sehr ähnlich wie Dir. Minimalismus ist nicht immer einfach, und manchmal hat man einfach auch einen bestimmten Dran nach etwas "Neuem", wenn Du verstehst was ich meine.

      Nächstes Jahr geht es mir ähnlich, da ziehe ich hoffentlich um. Mit möglichst wenigen Dingen natürlich. :)

      Liebe Grüße ♥

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  2. Hallo Marlene,

    ich habe mich gerade sehr über deinen Beitrag gefreut, ist er nicht nur wunderbar inspirierend, sondern auch toll aufgebaut und sehr interessant. Ich bin den Themen Minimalismus und Achtsamkeit auch regelrecht "verfallen", gerade mit erstem habe ich mich schon oft intensiv auseinander gesetzt und merke immer wieder, dass es mir durch die Reduktion leichter fällt, den Blick auf die wirklich wichtigen Dinge zu lenken. Aber mir fällt es auch immer noch schwer, verschiedene Kleidungsstücke auszumisten, gerade wenn sie teuer waren. Eine "Schatzkiste" habe ich und es ist wirklich wahr, dass man an dieser kleinen Kiste viel mehr Freude hat als an einer großen.
    Achtsamkeit, das Leben im Hier und Jetzt - Flow inspiriert mich da auch regelmäßig, aber ich muss ehrlich zugeben, dass es mir schwer fällt, nicht die Vergangenheit oder Zukunftsängste Überhand ergreifen zu lassen. Aber ich denke auch, dass man mit der Zeit lernt.
    Und bei der Meditation musste ich bei deinen Gedanken sehr lachen, ich gebe zu, ich hatte auch diese kleine Gruppe von "Ommm"-Sagenden im Kopf und wusste nicht, dass so etwas Schönes wie Brettspiele dazu gehört. Aber das wäre für mich eine Möglichkeit, auch zu meditieren, gerade der Aspekt mit dem Lächeln. Denn für das Ommm habe ich wohl eine zu große "Hummel im Hintern". :)

    Ich habe mich so über den Beitrag gefreut und werde mir das Buch auf jeden Fall genauer ansehen. Vielen Dank für die Inspiration. ♥

    Liebste Grüße und eine schöne Restwoche,
    Franzi ♥

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    1. Liebe Franzi,
      es ist mir eine sehr große Freude das Du meinen Beitrag gerne gelesen hast! Bei Kleidungsstücken geht es mir manchmal auch noch so, irgendwie denke ich das ich dieses eine bestimmte Kleidungsstück nochmal brauchen könnte. Meistens ist es aber so, dass ich es doch nicht mehr trage.
      Natürlich lernt man mit der Zeit! Mir fällt es wie gesagt auch nicht immer leicht, aber Hauptsache man fokussiert sich auf das im Hier und Jetzt leben!
      Ich fand es ehrlich gesagt auch sehr überraschend das selbst solche kleinen, eher unbewussten Dinge als Meditation zählen. Aber die Wirkung ist eben ähnlich wie bei der typischen "Ommm" Meditation.

      Tausend Dank für all deine lieben Worte!
      Hab noch eine tolle Woche! ♥

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  3. Qualität statt Quantität ist ein so wichtiger Grundsatz, den leider viele gar nicht einhalten...
    Sehr schöner Beitrag!

    Liebe Grüße, Julia
    Light it up

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    1. Vielen lieben Dank Julia!
      Ich denke da genauso wie Du, aber man kann es eben nicht jedem recht machen.
      Ganz liebe Grüße zurück

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  4. Wow, was für ein wahnsinnig inhaltsreicher und toller Post! Mir geht es genauso wie dir, wenn ich Wörter wie Achtsamkeit etc. lese oder höre. Ich beschäftige mich auch in letzter Zeit intensiv damit und finde es total interessant. Bin gespannt was mich noch so auf deinem Blog erwartet, hast eine neue Leserin :)

    Liebe Grüße, Julia | www.sere-ndipity.blogspot.de

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    1. Liebe Julia,
      Dankeschön für all die Komplimente! Ich habe mich wirklich sehr über deinen Kommentar gefreut und natürlich freue ich mich auch sehr dich als neue Leserin begrüßen zu dürfen!

      Liebste Grüße,
      Marlene ♥

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