Mittwoch, 10. Mai 2017

BLOGPAUSE


Wie ihr eventuell schon mitbekommen habt, stecke ich momentan mitten in meinen Prüfungen. Die schriftlichen  sind durch, nun geht es den mündlichen Prüfungen an den Kragen. Aus diesem Grund wird es erst einmal keine neuen Beiträge mehr geben, da ich mich wirklich nur auf meinen Lernstoff konzentrieren und danach erstmal ein paar Tage entspannen möchte. Danke für euer Verständnis.


Montag, 8. Mai 2017

Meine ersten Schritte zum Handlettering mit Katja Haas


Man kann mich sehr schnell begeistern, das ist so ziemlich jedem klar, der schon mal ein Wort mit mir gewechselt hat (oder mal neben mir stand als ich schöne Blume fotografiert habe). Es gibt tausende Sachen die mich faszinieren und wahrscheinlich noch mehr als tausend von mir unentdeckte Sachen, die es auch tun würden. 
Seit ich das Flow Magazin lese, ziehen mich schöne Schriften immer mehr in den Bann und damit natürlich auch das Thema Handlettering. Die Freude war riesengroß als ich ein mit Liebe verpacktes Päckchen mit handgeschriebener Karte und handgeletterten Namensschild (Das ist übrigens die Quintessenz eines jenes guten Verlags) auspacken durfte. In Schleifenband eingewickelt  befand sich das Buch „ Handlettering – Schöne Schriften Schritt für Schritt“ von Katja Haas. Vielen lieben Dank an das Team des Lingen Verlags & Blogg dein Buch !  


Der Vorteil eines Hand Lettering Buchs? Man kann sich sicher sein, dass es auch von innen schön gestaltet ist! Nach einer kurzen Begrüßung und Aufklärung der verschieden Arten wie Brush-Lettering (Pinsel) oder Moderne Kalligrafie kann man sich gleich einmal mit dem Buchstabenaufbau vertraut machen. Mit liebevoller, einfacher Beschreibung erkennt man dadurch, worauf es beim Hand-Lettering ankommt und wie die Fachbegriffe lauten. Mein liebster Aspekt des Buchs ist die Veranschaulichung. Wenn man sich ein paar Letter Bücher hernimmt findet man oft eine sehr „trockene“ Anleitung alla das musst du machen und das musst du machen. In diesem Buch finden sich jedoch immer passende Beispiele und ermutigende Sätze, falls es doch mal nicht so passen sollte. Katja Haas vertritt die Ansicht, dass Hand-Lettering eben nichts mit Perfektionismus zu tun hat und sich nach einer gewissen Zeit sowieso ein ganz eigener Stil einprägt.  

Als Perfektionistin ging ich ziemlich kritisch an die Kunst der gezeichneten Buchstaben. Zudem sollte man wissen, dass meine Handschrift der einen Grundschülerin gleicht und das ganze Zeichen Gen wohl meine Schwester geerbt hat. Trotzdem habe ich mich gleich an den Stift gewagt und wackelig meine ersten Buchstaben gelettert.  


Vorher musste ich jedoch erst einmal die Material und Werkzeug frage klären, dabei hilf mir die Seite 13 indem Katja Haas in paar ihrer Stifte vorstellte. Ich für meinen Teil nutze Anfangs einen einfachen Bleistift mit Härtegrad B, einen Maped Graph `Peps Fineliner in extra fine 0.4 undeinen schwarzen Stabilo Filzstift Pen 68 . Später nutze ich noch den  MITSUBISHI PENCIL CO, LTD. Uni-ball signo PIGMENT INK (weiß), welcher auch auf der Liste der Favoriten von Katja Haas steht.


Nun setzte ich mich mit dem Linienraster auseinader. Man kann sich das Raster so ähnlich vorstellen, wie die Schreibhefte der ersten Klassen. Es exestiet eine Oberschwung- und eine Unterschwinglinie, eine Schräglinie und die Grund- und Mittellinie. Auf den letzten Seiten des Buches findet man zudem ein blankes Raster zum weiteren Üben. Hierbei hätte ich mir zu gerne gewünscht, dass man dieses Raster hinaustrennen könnte. Aber Dank Internet kann man sich natürlich auch einfach noch ein weiteres Raster ausdrucken.


Auf den ersten Schreibseiten befinden sich Aufwärmübungen (Linien, Schnörkel etc.)  und gleich danach folgen die 3 Schritte zur Faux Calligraphy, mit der ich mich ausschließlich beschäftigt habe. Mithilfe der ausführlichen Schritte kann man sehr einfach jeden Buchstaben der Falschen Kalligrafie zeichnen. Glaubt mir, schon mein erster Versuch beeindruckte mich total und schon nach zwei Übungen konnte ich die Kalligrafie Schrift auch ohne Rasterpapier anwenden. Ich bin immer noch ziemlich begeistert von dieser schönen Schriftart.


Das Buch führte nun zur Spitzfeder Kunst und zum Brush-Lettering und so wanderten auch gleich noch ein Brushpen und eine Feder auf meine Wunschliste. Ich freue mich schon, diese Schriften auch noch auszutesten.


Zur wahren Hand-Lettering Kunst gehören natürlich auch noch dekorative Elemente, diese und weitere zusätzliche Effekte zur Verschönerung wie z.B. das Blending werden in „Hand-Lettering – Schöne Schriften Schritt für Schritt“ außerdem erklärt.


Natürlich habe ich mich auch an eines der vielen Praxisbeispiele getraut. Neben der Wimpelkette und dem selbstgemachten Geschenkpapier,gehören die Geschenkanhänger zu meinen persönlichen Lieblingen. Was meint ihr, sieht doch gar nicht mal schlecht aus, oder? 



Ich möchte dieses Buch gar nicht mehr missen, es ist wirklich perfekt für jeden Anfänger der Hand-Lettering Kunst. Mit 9,95€ ist das  80 seitige Handlettering Buch ein wahres Schnäppchen und eignet sich auch perfekt als Geschenk für Freunde oder zur Belohnung für einen selbst. Hier könnt ihr es bestellen.


Habt ihr schon mal Handlettering ausprobiert? Lasst es mich doch gerne wissen!

Ich wünsche euch noch eine tolle Woche. :)

Montag, 24. April 2017

Französisch Backen mit Aurelie Bastian

Französisch habe ich mit einer 2 abgeschlossen, obwohl ich vom Wortschatz her wohl eher eine 4 verdient hätte. Mal ganz von der Sprache abgesehen, die sicherlich wundervoll ist wenn man nicht gerade in der siebten Klasse zu einer neuen Sprache hin gezwungen wird und glaubt mir, in der siebten hatte ich andere Sorgen als das passe compose, unterliege ich dem Charme Frankreichs. Zwischen Modewelt und Patisserie begeistert mich auch diese unheimlich entspannte Lebensart.
 Ja, es ist wirklich so!


Auf der Buchmesse habe ich Aurelie Bastian getroffen. Sie ist gebürtige Französin, lebt mit ihrer Familie in Halle und schreibt den Blog www.franzoesischkochen.de .Ihr viertes Buch "Französisch Backen" ist am 20. März erschienen und ich hatte das Glück, ein Rezensionsexemplar des Backbuches zugeschickt zu bekommen. Mein Dankeschön gilt dem Team der Verlagsgruppe Random House Bertelsmann !


Schon allein beim Anblick des Covers bekommt man Lust auf die kleinen Leckereien Frankreichs. Das Buch ist sowohl äußerlich als auch innerlich liebevoll gestaltet. Im Vorwort erzählt Aurelie von ihrer Kindheit in Frankreich. Sonntagmorgen frisches Baguette kaufen und dann den Trognon (die Spitze) des warmen Baguettes vernaschen, hört sich ziemlich gut an, oder?  Zudem erklärt sie, dass ihre Rezepte so einfach wie möglich gehalten sind und dem kann ich nur zustimmen.

Auf den ersten Seiten findet man neben dem Vorwort auch extra Tipps & Tricks für das Umsetzten der etwas komplizierteren Rezepte. Wer die französische Küche etwas genauer kennt weiß, dass gerade bei der Zubereitung von Macarons oder Croissants so einiges schief gehen kann. Durch die Ratschläge von Aurelie kann man typische Fehler vermeiden und außerdem noch einiges fürs Backen dazu lernen.


Das Backbuch ist in die Kapitel Petit dejeuner (Frühstück), Paitisserie (Gebäck), Gouter (Kaffeezeit) und Grandes Occasions (Besondere Anlässe) unterteilt. So finden sich im ersten Kapitel allerhand Brot-  und Croissantideen, im zweiten Kapitel Köstlichkeiten wie Eclairs oder verschiedene Tartesorten, im dritten Kapitel kleine Snacks und Kuchen und im letzten Kapitel  ziemlich eindrucksvolle Torten. Besonders schön finde ich auch die Bilder von Paris welche man immer am Anfang einer neuen Rubrik vorfindet.


Ich habe mich zu Ostern an den „Entremet framboise citron“ gewagt, ihn aber mit Erdbeeren ersetzt. Leider habe ich dadurch ein paar Konsistenzprobleme bekommen. Sehr lecker war die Torte aber trotzdem und als Nächstes stehen schon der Gateau au yaourt und Crepes auf meinem Plan. Die Rezepte basieren größtenteils aufeinander und so kann man auch einige Zutaten variieren. Unter jedem der Rezepte befindet sich auch noch ein Extra Tipp von Aurelie, z.B.  wie man dem jeweiligen Kuchen noch eine frischere Note verleiht.

Ein kleiner Nachteil sind meiner Meinung nach die benötigenden Formen. Madeleines und Financiers wollte ich auch so gerne Probebacken, aber leider hatte ich nicht die passenden Formen. Ich bin mir aber sicher, dass man dafür auch andere Lösungen finden könnte.


Im Großen und Ganzen bin ich wirklich sehr begeistert von meinem ersten französischen Backbuch. Als leidenschaftliche Bäckerin ist „Französisch Backen“ einfach ein absolutes Muss, da die Rezepte nicht nur als Basis für weitere Kreationen dienen, sondern auch als riesige Inspirationsquelle benutzt werden können. Ein weiterer ausschlaggebender Punkt das Buch einfach nur zu mögen ist Aurelie selbst. Es macht so viel Spaß wenn sie von ihren Geschichten rund ums Backen erzählt und schreibt. Da bekommt man glatt noch mehr Lust auf Brioche und Co.  

Mittwoch, 19. April 2017

Ein Interview über den Blog im BLITZ! Magazin


Wenn ich auf mein 13-jähriges ich zurückblicke hätte ich niemals gedacht, dass ich heute hier stehen würde. Auf festen Beinen, glücklicher denn je und mit dem ersten eigenen Interview in meinen Händen.    


BLITZ!: Worüber bloggst du? 
Marlene: 2012 habe ich mit dem Bloggen angefangen. Damals war ich, wie viele andere Mädchen in meinem Alter, sehr fasziniert von der Modewelt und habe deswegen auch nur rund um dieses Thema geschrieben.   2 Blogs später schreibe ich auf "Marlenes Blog" über alle Dinge, die mich und meine Leser begeistern und inspirieren. Vorrangig poste ich über die Themengebiete Reisen, Literatur, Backen und Fotografie. Zwischendurch findet sich dann aber doch auch immer mal der ein oder andere Modepost wieder. Im Großen und Ganzen ist mein Blog also ein Lifestyleblog für Jedermann.

BLITZ!: Lässt Du Dich von den Reaktionen Deiner Leser beeinflussen? Bearbeitest Du Themen, die gut ankommen, mehr als solche, auf die es wenig Resonanz gab?
Marlene: Vorrangig schreibe ich natürlich über Themen die mir gefallen. Zudem bin ich wirklich froh, dass meine Leser größtenteils sehr ähnliche Ansichten und Interessen wie ich haben. Natürlich lasse ich mich dadurch auch von ihren Reaktionen beeinflussen, was ich jedoch als sehr positiv einschätze. Große Resonanzen erhalte ich besonders für meine Buch Rezensionen. Das spornt mich an mehr zu lesen und somit auch den Lesern ein größeres Angebot darbieten zu können. Trotzdem bearbeite ich auch andere Themen, die vielleicht nicht so viel Resonanz bekommen. Schlussendlich ist mein Ziel aber immer Ich selbst zu bleiben, sonst würde mein Blog nur wenig Sinn machen. Ich lasse mich gerne von anderen Meinungen inspirieren, aber nicht von ihnen manipulieren. 


BLITZ!: Liest Du regelmäßig andere Blogs?
Marlene: Ja, ich lese sehr viele Blogs. Meistens sind es deutschsprachige, aber auch ein paar englischsprachige Blogs gehören zu meinen Favoriten. Ich bin immer wieder fasziniert, wie vielfältig die Bloggerwelt ist. Besonders am Herzen liegt mir hierbei auch die sächsische Bloggerszene. Es ist wichtig, sich mit Bloggern aus dem Umfeld austauschen zu können, sowohl über das Internet als auch im reellen Leben. In manchen Fällen entwickeln sich sogar Freundschaften untereinander. So gesehen ist das Lesen eines Blogs also eine große Bereicherung in jeglichen Gebieten.

BLITZ!: Dann empfehle uns mal bitte ein paar Blogs aus Sachsen.
Marlene: Regelmäßig lese ich www.dreiraumhaus.de, denn auf Andreas Blog findet sich die perfekte Mischung aus Alltagsgedanken, leckeren Rezeptideen und den neusten Interiortrends direkt aus Leipzig. Auf Eriks Blog www.erikschlz.com, der ursprünglich aus Döbeln kommt, gibt es viele Reise- und Modebeiträge zu entdecken. Zudem wurde er letztes Jahr "Germanys New Influencer". Stundenlang stöbern könnte ich auch auf Kim-Alexandras Blog www.thinkless.de. Sie begeistert mich immer wieder mit Beiträgen zu Themen wie Minimalismus oder Zero Waste. Aber auch die sächsische Youtuberszene entwickelt sich langsam. Mein absoluter Favorit ist der Kanal Nora Wunderwald der gleichnamigen Dresdnerin. 


Das Interview wurde im BLITZ! Magazin Chemnitz und Zwickau (Ausgabe 04/2017) abgedruckt. Unter diesem Link findet ihr das vollständige Printmagazin.


Zum Schluss kann ich eigentlich nur Danke sagen. Danke für all die lieben Worte die mich täglich erreichen, egal ob als E-Mail, Kommentar auf dem Blog oder auf Instagram. Mit jeder Nachricht bin ich umso dankbarer, so viele Menschen zu haben die hinter mir stehen. So viele Menschen die mich nicht einmal richtig kennen, aber sich immer wieder über neue Beiträge von mir freuen.  Zwischen all dem Hass der sich im Internet zusammen türmt kann ich einfach nur froh sein, einen kleinen Ort für die schönen Dinge im Leben erschaffen zu haben. Ich hoffe sehr, dass ich euch auch ein bisschen inspirieren kann Augen für die kleinen und schönen Sachen im Leben zu haben. Schlussendlich sind es eben diese, die uns zu einem glücklichen Menschen machen.