Samstag, 21. Januar 2017

Selbstgemachtes Granola


Ich bin ein absoluter Morgenmensch, wenn andere bis um 11 schlafen, habe ich schon den halben Tag hinter mich gebracht. Morgens bin ich oftmals sehr produktiv, lerne für Klausuren, mache bestimmte Beiträge fertig oder (und das mache ich mit Abstand am Liebsten) Frühstücke ausgiebig und in aller Ruhe. Das klappt jedoch meistens nur am Wochenende. 5 Uhr früh in der Woche brauche ich an sich eher nur die Ruhe. Doch manchmal, gerade montags, hätte ich auf die aufwendigsten Frühstückideen Lust. Gut, dass ich jetzt immer ein Glas selbstgemachtes Granola als Vorrat habe, denn mit vielen Früchten und Joghurt ist es das perfekte, schnelle und gesunde Frühstück. 


Selbstgemachtes Granola


Zutaten

  • 200g blütenzarte Haferflocken 
  • 100g Cashewkerne
  • 100g Mandelsplitter
  • 50g Haselnüsse 
  • 50g Walnusskerne 
  • 20g Chiasamen 
  • 1 EL Sonneblumenöl
  • 100g Honig



  1. Zunächst die Haferflocken in eine große Schüssel geben, diese bilden die "Basis" des Granolas. 
  2. Alle Nüsse möglichst klein hacken, damit sich später nicht zu große Klumpen ergeben.
  3. Nun jegliche trockenen Zutaten (zum Beispiel auch Trockenobst) in der Schüssel vermengen.
  4. Anschließend einen Esslöffel Öl und wahlweise (Lieber zu wenig als zu viel!) 100g Honig zur Masse hinzugeben und gut umrühren.
  5. Backblech mit Backpapier auslegen und das Granola darauf verteilen. 
  6. Nun das Müsli bei ca. 130 Grad Umluft für 25 Minuten backen und die Masse alle 5 Minuten auf dem Backblech vermischen.
  7. Schlussendlich müsst ihr das Granola nur noch auskühlen lassen. Dann wird es hart und ihr könnt es in große Einmachgläser füllen und zum Beispiel auch an Freunde verschenken.



Habt ein schönes Wochenende! 

Montag, 9. Januar 2017

Bis ans Ende der Geschichte


2016 habe ich über 20 Bücher gelesen, dabei war ich am meisten von historischen Romanen beeindruckt. Diese Mischung aus einer träumerischen Geschichte und einer wahren Vergangenheit zieht mich immer wieder in den Bann solcher Bücher.

Vor ein paar Wochen fand ich das Buch "Bis ans Ende der Geschichte" von Jodi Picoult in einem Buchladen zwischen all den typischen "Sommer in (Bitte eine englische Kleinstadt einfügen)" Büchern mit bunten Covern und verschnörkelten Schriften. Bekennende Leser wissen was ich damit andeuten möchte.  Aber dieses Buch war anders, und das lag nicht nur an der Schlichtheit.

Als ich dann am 24.12. ein kleines Paket vom Penguin Verlag  (Danke Danke Danke!) in den Händen hielt, konnte ich meine Freude kaum fassen. Sofort fing ich an das Buch zu lesen...


Klappentext:
Sage Singer ist eine junge, leidenschaftliche Bäckerin. Als sie den allseits beliebten pensionierten Lehrer Josef Weber kennenlernt, entwickelt sich trotz des großen Altersunterschieds eine enge Freundschaft zwischen ihnen. Doch als Josef ihr eines Tages ein lange vergrabenes, schreckliches Geheimnis verrät, bittet er Sage um einen schwerwiegenden Gefallen. Wenn sie einwilligt, hat das allerdings nicht nur moralische, sondern auch gesetzliche Konsequenzen. Sage steht vor einem Dilemma. Denn wo verläuft die Grenze zwischen Hilfe und einem Vergehen, Strafe und Gerechtigkeit, Vergebung und Gnade?



Meine Meinung:
Zunächst hört sich dieser Text nach einem ganz einfachen Buch an. Das Geheimnis? Bestimmt sind die Protagonisten auf irgendeine Weise verwandt. Aber so ist es nicht. Zugegeben, am Anfang hört es sich noch nach einem typischen Liebesroman an. Sage ist Mitte 20, arbeitet in einer kleinen Bäckerei und erzählt aus ihrem Leben. Doch spätestens nach den ersten 20 Seiten bekommt man einen ganz anderen Blickwinkel auf die vorherrschende Situation. Plötzlich stellt sich der deutlich ältere Josef Weber in ihr Leben und von einen auf den anderen Tag bekommt nicht nur Sages Leben eine andere Bedeutung, sondern auch die Bedeutung des gesamten Buches ändert sich. Ich möchte nicht zuviel vorwegnehmen, aber das große Geheimnis handelt um die Holocaust Geschehnisse in Deutschland. Sages Geschichte? Wird zur Nebensache. Besonders intensiv wird die Geschichte von Sages Großmutter Minka, einer polnischen Jüdin, erzählt. Im Gegensatz zu dieser Geschichte steht Josef Weber, über mehrere Seiten bekommt man auch Einblicke in seine Vergangenheit. Schlussendlich gibt es auch noch Adam und Leo, welche beide in mehr oder weniger guter Verbindung mit Sage fungieren. Um ehrlich zu sein, fand ich diese kleine Liebesgeschichte zwar nett, jedoch lag der Mittelpunkt meines Erachtens nach auf den Geschehnissen rund um Josef, Minka und Sage. 


Im Großen und Ganzen bin ich einfach nur überwältigt. Durch intensive Schilderungen konnte ich mich beim Lesen sehr gut in bestimmte Positionen der Charaktere hineinversetzten. Es fühlte sich alles sehr real, aber somit auch gleichzeitig sehr grausam an. Picoult hat für diesen Roman sehr viel recherchiert und konnte somit bestimmte Geschehnisse der NS-Zeit sehr detailreich wiedergeben, dies führt zu einer noch besseren Intensivierung der Geschichte. Trotz all dieser schlimmen Schicksale ist es aber kein Buch das einen selbst sehr belastet. Natürlich denkt man viel darüber nach (Sehr viel!), aber durch mehrfache Spannungsbögen möchte man das Buch einfach nicht mehr weglegen. 

Um ehrlich zu sein, möchte ich dieses Buch gar nicht mehr missen. Noch Tage danach denke ich über manche Situationen von Minka, Sage oder Josef nach. Jodi Picoult hat es mit "Bis and Ende der Geschichte" geschafft, ein neues Lieblingsbuch in meinem Bücherregal zu schaffen.  


Donnerstag, 5. Januar 2017

- 2017 -


2017 ist "mein Jahr", das klingt wahrscheinlich wie von einem hyper motivierten Menschen der vollkommen davon überzeugt ist seine Vorsätze für das neue Jahr einzuhalten. Aber es ist so, oder sagen wir besser es wird so sein, denn dieses Jahr steht für mich so einiges an.


Von Januar bis Mai verbringe ich meine Zeit wahrscheinlich größtenteils mit dem Lernen - das Abitur steht an. Zum "Abschalten" sind natürlich auch ein paar Dinge geplant, ganz besonders freue ich mich hierbei auf die Leipziger Buchmesse. Schlussendlich werde ich im Mai ja auch noch 18 Jahre jung. Außerdem möchte ich dieses Jahr den Sommer in vollen Zügen genießen und sehr viel Reisen. Es gibt so viele Orte die mich zum Beispiel auch in Deutschland reizen, im Sommer habe ich hoffentlich die Chance einige davon zu besichtigen.  Gegen Herbst werde ich wissen wie es "beruflich" weitergeht und mit sehr großer Wahrscheinlichkeit in eine andere Stadt ziehen.
Und Ende des Jahres? Gegen Ende des Jahres werde ich hoffentlich auf ein schönes Jahr zurückblicken und die letzten Tage von 2017 mit der Familie genießen können.


Als kleine Unterstützung für 2017 habe ich mir den wundervollen Kalender von Bär von Pappe geschenkt. Mit all den tollen Illustrationen und Wochenaufgaben gehört er jetzt schon zu meinen absoluten Lieblingen.


Auf ein wundervolles Jahr 2017! 


Zum Schluss habe ich noch eine kleine Bitte an euch, es würde mich (und sicherlich auch Elisbeth) sehr freuen wenn ihr euch kurz für die Umfrage Zeit nehmen würdet!

"Hallo Ihr Lieben,
mein Name ist Elisabeth Koch. Ich studiere angewandte Medien- und Kommunikationswissenschaft an der TU Ilmenau und arbeite gerade an meiner Bachelorarbeit zum Thema Foodblog-Nutzung. Im Rahmen meiner Bachelorarbeit untersuche ich zurzeit das Nutzungsverhalten von Lesern von Foodblogs. Ich möchte dabei herausfinden, wie Leser Foodblogs in die eigenen Tagesabläufe einbetten. So interessiert mich beispielsweise an welchen Orten und zu welchen Zeiten Foodblogs genutzt werden. Um dies herauszufinden, habe ich einen Fragebogen entwickelt. Die Beantwortung des Fragebogens nimmt in etwa zehn Minuten in Anspruch und findet anonym statt. Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr mich bei meiner wissenschaftlichen Arbeit unterstützen würdet, indem ihr Euch die Zeit nehmt und den Fragebogen ausfüllt. Eure Angaben werden selbstverständlich streng vertraulich behandelt und anonym ausgewertet. Solltet Ihr Fragen oder Anregungen haben, stehe ich Euch gerne unter elisabeth.koch@tu-ilmenau.de zur Verfügung. Hier geht’s zur Umfrage: http://ww2.unipark.de/uc/foodblog/ ".

Samstag, 24. Dezember 2016

Mein November und Dezember 2016


Geliebt...
...dieses Gefühl endlich Notenschluss zu haben und keine Klausuren mehr schreiben zu müssen.
...Zeit mit der Familie, besonders mit meinen Großcousinen und meinem Großcousin.
... ganz viel Zeit bei meiner Schwester in Leipzig ( besonders den Blick auf ganz Leipzig  vom Völkerschlachtdenkmal).
... den Supermond (Langsam frage ich mich nur,  was ich mit gefühlten 1000 Bildern vom Mond mache.). 
...Plätzchen backen, ganze 12 Sorten sind es dieses Jahr geworden. :)
...Weihnachtspost schreiben und selbst bekommen. Dankeschön! 
...selbstgemachte Adventskalender. Danke Luisa und Isa! 
...Zeit mit meiner Oma. 
...spontane Ausflüge und am Kamin sitzen.
...sonnige Novembertage und Lernpausen. 
...die Tatsache, endlich Ferien zu haben.
... Weihnachtsfeiern und Geburtstagsfeiern.

Gelesen...
...Lucias Lichterkranz -Sibylle Hardegger und Stephan Sigg
...Mord unterm Nordlicht (Jedoch nur ein paar Krimis.)
...Ich im Hier und Jetzt - The Mindfulness Project 

Gehört...
Hailee Steinfeld - Starving (Absoluter Favorit!) 
Laura Marling - I Speak Because I Can (Album)
I Don't Wanna Live Forever - Taylor Swift & Zayn
I Hate U, I Love U - Gnash 
Your The One That I Want (Cover) - Angus & Julia Stone
Jessie's Girl (Cover) - Cory Monteith 
Von Wegen Lisbeth - Wenn Du Tanzt 
The Great Escape - Patrick Watson
Weihnachtslieder über Weihnachtslieder 



2016


So neigt sich wieder ein Jahr mit vielen tollen Momenten dem Ende zu. Ich bin unheimlich gespannt was mir 2017 bringen wird und freue mich jetzt auf ein tolles Weihnachtsfest und entspannte Tage mit meiner Familie und meinen Freunden.



Habt ein ebenso schönes Fest und einen Guten Rutsch in das Jahr 2017!
Eure Marlene